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Pandora und das music genome project

Dieses Projekt wird wohl noch Furore machen: Pandora, die Radiostation, die Musik nach gewünschtem Geschmack spielt. Aus Telepolis:

"Unter dem Titel 'The Music Genome Project' versuchen sie [musikverrückte Computerfreaks] ganz ähnlich wie bei dem Projekt zur Entschlüsselung des menschlichen Genoms die signifikanten Bestandteile eines Musikstückes herauszufiltern und zu katalogisieren. In den letzten knapp sechs Jahren haben sie die Musik von mehr als 10.000 Künstlern analysiert und entstanden ist dabei eine Datenbank für 'Gene der Musik'.

Auf der Seite pandora.com hat nun jeder spielerisch Zugriff auf diese Datenbank. Das heißt: jeder kann dort eine 'Radiostation' eröffnen, dafür gibt er zuvor seine Lieblingsstücke oder –musiker in eine Maske ein. Aber nicht nur die werden dann abgespielt, sondern Pandora sucht in der Datenbank nach Titeln, die eine ähnliche Struktur haben wie die vorgeschlagenen Stücke. Wer Lust hat, kann diese Vorschläge dann kurz bewerten. Dadurch arbeitet Pandora zunehmend effizienter, weil es im Verlauf der Zeit den Geschmack des Nutzers ja immer besser kennen lernt.

Das klingt kompliziert, ist aber ganz einfach, macht vor allem Spaß. Und kostet nichts. Dennoch muss man sich nach einer Weile mit Angabe der E-Mail-Adresse und der Postleitzahl dort registrieren, weil Pandora aus Lizenzgründen nur amerikanische Musikfreunde bedienen darf. Was allerdings kein Hindernis ist, weil meine T-online.de-Adresse und meine hannoversche Postleitzahl problemlos akzeptiert wurden. Wir sind halt alle irgendwie Amerikaner."

(Link zu pandora, Link zu Telepolis)



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Comments

Als ich das Teil vor über einem Jahr entdeckte, war noch keine Registrierung nötig - zumindest für die Grund-Funktionalitäten. Dafür gab es damals einen "Premium"-Account, der nun wohl abgeschafft wurde...

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